Lange habe ich ja nix mehr von mir hören bzw. sehen lassen, was KFZ betrifft. Der Grund dafür ist, dass ich mich derzeitig etwas intensiver mit Modellbahnsachen beschäftige.
U.a. mit dem digitalisieren und besounden einer Schmalspurlok des Typs "sächsische IV K", wo ich mal etwas "Schützenhilfe" bezüglich der Erstellung von Daten zum professionellen fertigen von einer dafür benötigten Leiterplatte gebrauchen könnte. Die ersten 3 "Prototypen" der Platine sind noch nach guter alter Manier in "Ritztechnik" entstanden und funzen so, wie angedacht.
Da aber, nach Vorstellung meines Projektes in 2 der Modellbahnforen auch einige andere TT Freunde an einer solchen digitalen Lok mit Sound interessiert sind und das anfertigen der dafür benötigten Platinen auf die Art doch recht aufwändig (und nicht immer genau genug) ist, soll die Platine eventuell mal beim "gelben Mann" als größeres "Los" professionell angefertigt werden. Und genau da "klemmt" bei mir die "Säge", weil ich irgendwie doch zu doof bin, die Leiterplatte in ein entsprechendes Programm reinzubekommen, welches die nötigen Datensätze dafür bereitstellt
Erst mal wollt ihr sicher wissen, um welche Lok es sich handelt. Hier mal ein Videoschnippsel, was auf der noch im Bau befindlichen Anlage eines MoBa Freundes aufgenommen wurde und die Lok ihre ersten Probefahrten bestanden hat.
Ja, und dafür... braucht es die besagte Platine, um den "Drahtverhau" innerhalb des Lokgehäuses so klein wie möglich zu halten bzw. ihn gleich ganz zu vermeiden.
Der "Prototyp" dafür schaut so aus...
In die Öffnung wird später der Motor eingelegt und verklebt und so dient sie gleichzeitig auch zur Fixierung bzw. als Halterung für den Motor. Darunter ist der nötige Sounddecoder angebracht, der hier noch teilweise durchblinzelt...
Und so soll es angeschlossen werden...
Verbaut schaut es auf der Übersichtsskizze etwa so aus...
Bezüglich der Platine, da sitze ich noch, um die irgendwann mal als Datei zu haben, dass man sie anfertigen lassen kann.(wenn ich es irgend wann doch mal hinbekommen sollte)
Eine 2. Version, wo einige Leiterzüge auf der Unterseite verlaufen, um den "Kabelsalat" noch etwas zu vermindern, die ist schon in Arbeit.
Da ich irgendwie zu doof bin :lol: , das in das entsprechende Programm zum erstellen von Leiterplatten zu bringen, wird es wohl auf alt bewährte Art mit Filmtaschen zum belichten und entwickeln der Cu Platinen geschehen und späteren ätzen.
Die Taschen sollen mal so ausschauen.
Aber das handtieren mit Entwickler und Ätzmittel, das wollte ich mir eigentlich ersparen.
Für die benötigten Durchkontaktierungen, da findet sich dann auch noch eine Lösung...
Es kann ja mal einer drüberschauen, der sich auch damit auskennt und eventuelle Fehlerquellen "anmahnen"
Bis jetzt, in meiner bisher angewandten Technik kein Problem, wie das Video zeigt, aber zur Fertigung der Platine als "Profiteil" brauche ich mal etwas Hilfe von jemanden, der sich damit auskennt. Kann ich da die in einem normalem Zeichenprogramm erstellte Abbildung der Platine in 1:1 an einen der Platinenfertiger schicken oder benötigt man dafür irgend welche anderen Daten?
Davon hab ich noch keinen wirklichen "Plan", daher die Frage bezüglich der Hilfestellung.
Nette Grüße vom Toni
Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...
Du kannst dir das Platinenprogramm Eagle herunterladen, deine Daten implentieren. Dann die fertige Datei an einen Platinenhersteller schicken, z.B. https://jlcpcb.com/VGB?gclid=Cj0KCQjw7pK...KMaAqH5EALw_wcB. Schicken die Platinen relativ schnell und sind günstig.
Danke für den Tipp, aber auf der Seite, wo ich es zum Download fand, steht dies hier geschrieben...
ZitatEAGLE ist ausschließlich mit einem Abonnement von Fusion 360 erhältlich.
... und das wollte ich eigentlich nicht tun... Ich habe mich ja schon mit "KiCad" versucht, aber da scheiterte es an der Bauteilbibliothek, wo es den Decoder bzw. einen, von den Anschlüssen(bzw. deren Lage zumindest) und der Größe her vergleichbaren Chip als Bauteil nicht gibt. Mittels LibreCad hatte ich mir zwar ein Abbild nebst Footprint dazu erstellt, bekomme es aber einfach nicht rein in die Bibliothek... da bin ich wohl zu doof zu
Nette Grüße vom Toni
Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...
Ja, das stimmt. Eagle ist nutzbar, wenn man Fusion 360 hat. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile was kostet. Hab Fusion 360 schon ne Weile und da war es kostenlos.
Also ich habe noch eine Uralt Version von Eagle ( 6.4.0 ). Das ist alles noch eher "old school". Läuft aber super ! Vielleicht gibts die alte Version noch irgendwo zum Download. Langsam finde ich Autodesk schon etwas fragwürdig. Die reißen sich alles unter den Nagel. Früher war eagle eine kleine Software von Cadsoft. Läuft nun auch über Autodesk.
Und Autodesk hat auch gleich mal dem Umfang der kostenlosen Version begrenzt. Früher war das glaube ich auf 1000 Verbindungen und ein paar hundert Bauteile begrenzt. Außerdem frage ich mich, was EAGLE mit Fusion 360 zu tun hat. EAGLE hatte mal ein eigenes Addon, mit dem man die Platine dreidimensional darstellen konnte. Und da die Bauteilbibliotheken hauptsächlich von Nutzern erstellt wurden, wird wohl die Verfügbarkeit von neueren Bauteilbibliotheken zurück gehen, sodass man gleich alles selbst erstellen kann und nicht erst danach zu suchen braucht.
man kann die Platine auch direkt online bei https://easyeda.com/ erstellen. Der Aufbau ist ähnlich wie bei Eagle. Die Komponenten kann man aus einer Datenbank hinzufügen eine BOM erstellen und auch über die Partnerseite https://jlcpcb.com die Platine produzieren lassen. Die beiden Seiten greifen ineinander über.
Wenn man dort die Platinen und Bauteile bestellt, kommt eine Sendung. Man bekommt quasi alles aus einer Hand.
Hallo, ich nutze Sprint Layout 6.0 von Abacom. Kostet bei Rei.... 43,75Euro und ist sehr einfach zu bedienen bzw. zu erlernen. Hat natürlich nicht den Funktionsumfang von Eagle oder Target hat aber für mich bisher immer ausgereicht. Nicht vorhandene Bauteile können per Bauteileditor selber erstellt werden, gibt aber auch einiges an fertigen Bauteilebibliotheken. Ausserdem nehmen manche Leiterplattenhersteller direkt die Sprint Layout Datei, dann muss man weder in Gerber umwandeln, noch Bohrfiles erstellen. Finde ich sehr bequem, einfache eine Datei versenden und die passende Platine kommt. Selbstverständlich kann Sprint Layout auch Gerberdaten erstellen, falls man das möchte. Ich habe die 43,75 Euro bisher nicht bereut. Habe auch mal Eagle angetestet, das erschlägt einen ja mit den Funktionen und kostet richtig Kohle.
Fusion ist weiterhin kostenslos, aber der Umfang wurde im März (glaube ich) noch mal eingeschränkt. Man kann nur noch 10 Dokumente gleichzeit bearbeiten. Reicht für das was ich mache absolut aus, man kann jedes der Projekte auf Read Only stellen und später wieder bearbeiten.
10 Dokumente? Autodesk schreibt: "...zwei Schaltplanblätter, zwei Signallagen und 80 cm2 Platz für Leiterplatten...“ reicht also gerade mal für eine halbe Europlatine...
Target3001. Ist in der Umsonst Version zwar auch auf 2 Lagen und ich glaube 250 Lötpunkte begrenzt, aber für vieles reichts. Eine Größen- oder Funktionsbeschränkung gibts nicht. Ich finde die Bedienung etwas geschmeidiger als bei Eagle. Aber das ist natürlich Geschmackssache...
Zitat von Selbstfeiermeister im Beitrag #1110 Dokumente? Autodesk schreibt: "...zwei Schaltplanblätter, zwei Signallagen und 80 cm2 Platz für Leiterplatten... reicht also gerade mal für eine halbe Europlatine...
Martin, du hast mich auf eine Idee gebracht. Target hab ich noch irgendwo auf einer CD von einer Computerzeitschrift herumliegen. Da werde ich es damit doch mal versuchen... Müsste zwar wegen meines Linux Systems mittels "WINE" zum laufen gebracht werden, aber das wird schon gehen. Muss ich mich eben erst mal etwas hineinfuchsen, bis es klappt... so von wegen "DAU"... (was bei meinem "Talent" wohl ganz gut zutrifft...) Es wird dann wohl öfter mal "ERROR-40" angezeigt werden...
Nette Grüße vom Toni
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Da ich ja nur einige wenige der Platinen benötige, habe ich mich mal auf "alte Werte" besonnen und meine benötigten Platinen auf eine doch recht simple Art erstellt bzw. hergestellt. Nach dieser Methode hier habe ich mal versucht, erste Erfolge zu erzielen. Schaut für die wenigen ersten Versuche auch so schlecht nicht aus. Braucht halt nur noch etwas Übung in Bezug auf Temperatur und "Bügelzeit"(quasi die optimale Verfestigung des Toners auf der Cu-Schicht), aber sonst bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis und das schaut (mit noch etwas minderer Qualität, aber bereits chemisch verzinnt für besseres anlöten der Bauteile) so aus...
Ist noch nicht soo ganz optimal, einige Trennungen der Leiterzüge sind nicht ganz durchgeätzt, aber das war der erste Versuch und dafür gehts eigentlich schon mal ganz gut durch...
Bestückt (es fehlt nur noch der Lautsprecher und der Sounddecoder) schaut's mit besserem Ätzergebnis so aus...
Ich werde also bei den wenigen benötigten Exemplaren für die Platine bei der Methode bleiben...
Nette Grüße vom Toni
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